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IMFS 2001
Bericht MIP

 

Bericht MIP/01  

30. August  bis  2. September 2001

Am Donnerstag Abend trafen sich die St.Galler und brachen auf. Mit den anderen Teilnehmern der MIP/01 würden wir uns erst am nächsten Morgen treffen. Als wir in der Kaserne Hinwil angekommen waren, wurden uns zuerst einige Informationen zur Übung und zum nächsten Tag mitgeteilt. Vor allem, dass wir am nächsten Morgen schon um 0500 aufstehen mussten, rief nicht gerade bei allen Freude hervor. Doch der Grund des Frühaufstehens liess wieder Freude aufkommen: Ein Flug mit dem Super Puma stand auf dem Programm. 

Am Freitag Morgen wurden wir, wie angekündigt, um 0500 geweckt und sogleich verschoben wir zum Flugplatz Alpnach. Wir hatten nicht einmal Zeit für ein Morgenessen. In Alpnach mussten wir dann doch noch eine Stunde warten, weil das Schlechtwetter-Programm statt fand. Während der Wartezeit hatten wir Gelegenheit, zwei Super Pumas zu begutachten, die in Alpnach stationiert waren. Dabei stieg natürlich die Vorfreude auf den bevorstehenden Flug. Kurze Zeit später trafen dann „unsere“ drei Super Pumas ein. Gleich nach deren Landung, gingen wir an Board, anschnallen, und unser Flug von Alpnach nach Emmen ging schon los. Zwar hätte das Wetter etwas besser sein können (es war wolkenverhangen und leicht neblig), aber der Flug war trotzdem Spitze! Schon nach viel zu kurzer Zeit landeten wir dann in Emmen. 

Per Lastwagen verschoben wir wieder zurück nach Alpnach, wo wir sogleich die nächste Aufgabe in Angriff nahmen. Diese bestand aus dem Aufbau eines kleinen IMFS-Netzes, bestehend aus zwei Kleinvermittler Mobil und einem Relais. Ziel war es, ein E-Mail von einem Kleinvermittler zum anderen zu schicken. Nach den üblichen Problemen mit der alten Technik wurde dieses Ziel schlussendlich erreicht. Während der Übung konnten wir endlich auch unsere knurrenden Mägen mittels eines Militär-Lunches wieder zum schweigen bringen. Gleich danach wurde das kleine IMFS-Netz wieder abgebaut. 

Gegen Abend begaben wir uns nach Alpnach in eine kleine Baracken-Siedlung. Dort bezogen wir Quartier für die nächsten zwei Nächte. Das Abendessen, welches von unseren Köchen zubereitet wurde, fand ebenfalls in einer der Baracken statt. 

Am Samstag Vormittag sollten wir ein kleines Funknetz aufbauen. Nach dem Morgenessen erhielten wir eine kurze Instruktion zum SE227. Dieses bauten wir danach selbstständig auf. Es wurden Gruppen eingeteilt und wir verteilten uns in der Umgebung der Baracken-Siedlung. Bei der Funkübung galt es, mehrere Nachrichten, zum Teil codiert, an eine andere Gruppe zu funken. Dies funktionierte ziemlich gut, auch wenn die Zahlen-Codes oft mehrmals übertragen werden mussten, bis sie vollständig und richtig bei der Gegenstation entschlüsselt werden konnten. 

Obwohl das Wetter nicht gerade gut war und es zwischendurch regnete wurde zum Mittagessen gebrätelt. Freundlicherweise stellte uns ein Restaurantbesitzer seinen Grill und die überdachte Restaurantterrasse zur Verfügung. 

Am Nachmittag konnten wir dann beim Mech. Füs. Bat. 70 reinschauen. Zuerst wurde uns ihre Arbeit demonstriert. Ein kleiner Trupp durchstreifte einen Graben mit viel Gebüsch und einem „Tunnel“. An diversen Stellen wurden aus Markierhandgranaten Fallen aufgestellt. Diese durften natürlich nicht ausgelöst werden. Leider hat dies nicht ganz geklappt. Nach dieser eindrücklichen Demonstration durften wir selber ans Werk. Auch für uns wurden drei (etwas einfachere) Parcours mit Fallen und (Übungs-)HGs bestückt und jeder der Lust hatte, durfte sich als Füsilier versuchen und die Gräben durchstreifen. Eine spannende aber zeitaufwendige Angelegenheit. Erfreulicherweise wurde kaum eine HG ausgelöst. 

Nach diesem Abenteuer verschoben wir wieder zurück in die Baracken-Siedlung. 

Am Sonntag war dann nicht mehr allzu viel los. Die Baracken wurden aufgeräumt und abgegeben. Anschliessend durften wir zum Abschluss der MIP/01 ein grossartiges Frühstücksbüffet geniessen. Danach verabschiedeten wir uns auch schon wieder voneinander und traten die Heimreise an.  

Dominik Mauchle

Jungmitglied EVU St.Gallen/Appenzell

 

 

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Letzte Aktualisierung: 05. September 2010